Einmal im Jahr werden die Taufkinder des letzten Jahres zu einer „Tauferinnerungsfeier“ eingeladen, die immer kindgerecht und liebevoll gestaltet wird.
Heuer war dies am 31. Mai, dem Dreifaltigkeitssonntag, der Fall. Ursi Schrei und Ernst Pock, beide seit Kurzem Wort-Gottes-Feier- Leiterin bzw. -Leiter, machten sich viele gute Gedanken - sowohl zum Thema „Getauft-Sein“, als auch zum „Geheimnis der Dreifaltigkeit“.
In ihrer Predigt lud Ursi die Kinder ein, eine Sonne zu basteln und legte bildhaft aus, wie der dreifaltige Gott in unserem Leben spürbar werden kann. Nicht alles ist erklärbar und begreifbar, aber erlebbar und fühlbar, wenn wir offen sind.
Mit großer Begeisterung bastelte die kleine Elisa Magdalena, die gewissermaßen alle eingeladenen Täuflinge vertrat, mit „kleiner“ Unterstützung ihrer Eltern eine Sonne. Auch Adam war begeistert bei der Sache.
Als Erinnerung an die Taufe wurden alle Gottesdienstbesucher*innen eingeladen, einander mit Weihwasser zu segnen: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Danke, Ursi und Ernst, sowie allen Mitwirkenden und Musizierenden für die schöne Feier.
Im Anschluss waren alle zum Pfarrkaffee eingeladen, den dieses Mal der Kirchenchor vorbereitet hatte. Auch dort war Elisa Magdalena der Star des Tages und strahlte in die Kamera - stellvertretend für alle Taufkinder des letzten Jahres.
51 Kinder der VS Premstätten feierten am 30. Mai, auf zwei Gruppen aufgeteilt, in unserer Pfarrkirche mit Vikar Gerhard Hatzmann in großer Gemeinschaft ihre Erstkommunion.
Gut vorbereitet und festlich herausgeputzt erwarteten sie etwas aufgeregt diesen besonderen Moment, das erste Mal den „Leib Christi“ zu empfangen. Der Weinstock vor dem Altar erinnerte die Kinder nochmals bildlich daran, dass sie „die Reben“ sind, die „zum Weinstock, zu Jesus, gehören“. Ihre brennenden Kerzen symbolisierten, dass sie als „Jesusfreunde“ Lichtträger*innen sind und wie am Tag der Erstkommunion weiterstrahlen sollen. Ihr „Draht“ zu Gott und Jesus kam besonders schön im begeisterten Singen ihrer Erstkommunion-Lieder zum Ausdruck.
Nach dem feierlichen Gottesdienst teilte jedes Erstkommunionkind mit seiner Familie auf dem Kirchplatz eine „Brotblume“. Dazu gab es beim Erfrischungsstand Wasser und Saft für alle.
Zwischen den beiden Erstkommunionen sorgte die Marktmusik Unterpremstätten-Zettling (MUZ) für festliche Stimmung auf dem Kirchplatz.
Ein DANKE allen, die diesen Tag zu einem Festtag für die Erstkommunionkinder werden ließen, besonders Vikar Gerhard Hatzmann, den Religionslehrerinnen, Evelyne Rudolf und Magdalena Legat, der Kirchenband, der MUZ, den Minis, der Mesnerin und dem PGR!
Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen … (J.W. v. Goethe)
… und wir feierten mit Pfarrer Claudiu Budau einen festlichen Pfingstgottesdienst, während zeitgleich in Lannach viele Firmlinge unseres Seelsorgeraums das Sakrament der Firmung empfingen. Der Heilige Geist also im Großeinsatz an vielen Orten!
Auf die Kraft dieses Geistes Gottes, der uns Helfer und Beistand im Leben ist, dürfen wir vertrauen, so Pfarrer Budau in seiner Predigt. ER ist da – besonders in schwierigen Lebenslagen, kennt unsere Verletzungen, unsere Narben und richtet uns auf. …
Dargestellt als Taube finden wir den Heiligen Geist in unserem Kirchenraum auf dem Dreifaltigkeitsbild im Altarraum und auf dem Schalldeckel der Kanzel. Auf das „Heiliggeistloch“ im Gewölbe des Langhauses fällt besonders zu Pfingsten unser Blick, wenngleich natürlich in unserer Zeit keine Holztaube mehr von dort heruntergelassen wird!
Jedoch - diese „Kraft von oben“, die „das Antlitz der Erde neu machen kann“, ersehnen die Menschen heute genauso wie damals.
„Komm, Heiliger Geist, auf uns herab!“ – in unsere Herzen, in unsere Gemeinschaften, in unsere Welt.
Eine wunderbare Einstimmung auf die Firmung erlebten die Firmlinge unseres Seelsorgeraumes bei der Vigilfeier am 22. Mai in der Pfarrkirche Premstätten.
Schwester Maria Leopold und Vikar Gerhard Hatzmann geleiteten die Firmlinge, Paten und Eltern mit starken Impulsen durch die abendliche Feier. Durch das Eintauchen in die Rituale und Symbole der Firmung wurde den Jugendlichen bewusst gemacht:
Du hast eine besondere Würde, Gott hat schon bei der Taufe zu dir JA gesagt, er wartet nun auf dein JA und geht mit dir durch „dick und dünn“. Gott schenkt dir Flügel, die dich über Hindernisse hinwegtragen können, und stellt dir mit deinem Paten/deiner Patin einen „Engel“ an die Seite. So kannst du voll Vertrauen deinen Weg gehen und im Herzen spüren, dass dein Leben einen Sinn hat. …
Worte, die berühren, dazu die schwungvolle und zugleich einfühlsame Musik der Musikgruppe, gemeinsames Singen und Beten, Entzünden einer Kerze für jede Firmgruppe – viele kleine Elemente, die diese Vigilfeier zu einem einprägsamen Erlebnis werden ließen.
Bekannte Gesichter, in einer neuen Rolle: Mit diesen Worten begrüßten Ursi Schrei und Ernst Pock die Mitfeiernden der Wortgottesfeier am Muttertag.
Nachdem die beiden kürzlich die Ausbildung zur/zum Wortgottesfeier-LeiterIn abgeschlossen haben, traten die beiden erstmalig gemeinsam in dieser neuen Funktion auf. Unterstützung erhielten sie von Lektorin Rosi Baumhakl und Mesnerin Hermine Hofer. Eine besondere Rolle kam Barbara Edelsbrunner und Martina Anger zu. Die beiden Frauen, selbst Mütter bzw. Großmutter salbten und segneten die Hände der Feiergemeinde.
Mit dieser bewegenden Wortgottesfeier wurde der Muttertag auf berührende Weise eröffnet.
Zur gelungenen Premiere darf Ursi und Ernst gratuliert werden, die Pfarrgemeinde darf sich auf hoffentlich viele weitere, so lebensnahe, Wortgottesfeiern freuen!
Anlässlich des 145-jährigen Bestehens der FF-Unterpremstätten fand am Sonntag, dem 3. Mai, im großen Zelt der Feuerwehr ein Festgottesdienst mit Fahrzeugsegnung statt.
Diesen zelebrierte Pfarrer Claudiu Budau, assistiert von Diakon Franz Habith und vier Minis, darunter zwei Jungfeuerwehrmänner. Eine Vielzahl von Feuerwehrgruppen kam an diesem „Abschnittsfeuerwehrtag“ nach Premstätten und feierte zusammen mit der Pfarrbevölkerung diesen besonderen Gottesdienst im Festzelt.
In seiner Predigt strich Pfarrer Budau den großen Wert des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft deutlich hervor. Dabei nehmen die Leistungen der Feuerwehren und ihr unverzichtbarer Dienst an Menschen in Notsituationen einen Spitzenplatz ein, wofür man nur dankbar sein kann!
Feierlich wurden dann die zwei neuen Fahrzeuge gesegnet, eine TMB 45 – Teleskopmastbühne mit 45 m Arbeitshöhe und ein KDO – Kommandofahrzeug.
Mit festlichen Klängen untermalte die Marktmusik Unterpremstätten-Zettling die Segenszeremonie und sorgte auch beim gesamten Gottesdienst für die musikalische Gestaltung.
Nach der heiligen Messe fanden mehrere Ansprachen statt und viele Feuerwehrmänner wurden für ihre Verdienste ausgezeichnet und geehrt. Danach konnte man das kulinarische Angebot genießen und sich bei fröhlicher Musik bis in den Nachmittag hinein gut unterhalten.
So wünschen wir der FF-Unterpremstätten viel Freude und Erfolg mit ihren neuen Fahrzeugen sowie Gottes Segen bei allen Einsätzen!
92 Krankensalbungen spendete Vikar Gerhard Hatzmann am 26. April bei der heiligen Messe für Seniorinnen und Senioren, auch „75+ Gottesdienst“ genannt. Dabei wurde er von Diakon Michi Zepf und den Minis Hannah und Raphael unterstützt.
Diese Stärkung für Leib und Seele durften alle empfangen, die Heilung ersehnen und Kraft für ihr Leben aus der heilsamen Berührung mit der Liebe Gottes schöpfen möchten. Einfühlsame Texte, vorgetragen von Elisabeth Schöpf, und passende Lieder untermalten die Zeremonie. Herzlichen Dank dafür Stefan Stampler an der Orgel und dem Kirchenchor.
Eindrucksvoll stellte Vikar Gerhard in seiner Predigt Jesus als den „guten Hirten“ in den Mittelpunkt, der „seine Schafe kennt“ und sorgsam geleitet, „damit sie das Leben haben und es in Fülle haben“. (Joh 10, 10) Jesus, der von sich sagt „Ich bin die Tür“, lädt uns ein, die „richtige Tür“ zu finden und hindurchzugehen - im Wort Gottes und in den Sakramenten, wie eben bei dieser Feier im Sakrament der Krankensalbung. …
Nach dem aufbauenden Gottesdienst waren alle Seniorinnen und Senioren zum gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim eingeladen, wo sie mit Ziehharmonikamusik fröhlich empfangen wurden. Danke dem Musiker Andreas Darowitsch.
Nach der netten Begrüßung durch Elisabeth Schöpf und Vikar Gerhard Hatzmann konnten sich die älteren Herrschaften von den Damen des Sozialkreises mit einer Jause, Kuchen und Kaffee verwöhnen lassen und das Miteinander genießen.
Ein herzliches Danke allen fleißigen Helferinnen und besonders Elisabeth Schöpf für die Organisation des sehr gelungenen „75+ Sonntags“ in unserer Pfarre.